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Natursagen 2

Natursagen 2
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2. Band. Sagen zum neuen Testament

Vorwort

Zur Einführung

1. Kapitel: Maria Verkündigung und Heimsuchung

2. Kapitel: Christi Geburt

3. Kapitel: Fluchtsagen

4. Kapitel: Jesu Kindheit

5. Kapitel: Begebenheiten aus dem späteren Leben Jesu

6. Kapitel: Die Sage von Jesu Flußübergang

7. Kapitel: Strafen für Übermut

8. Kapitel: Die schöpferische Kraft des Speichels

9. Kapitel: Bestrafung der Trägheit

10. Kapitel: Bestrafung der Ungastlichkeit

11. Kapitel: Das Jungschmieden und die Entstehung der Affen

12. Kapitel: Petrus als Spielmann

13. Kapitel: Petrus als Fischer

14. Kapitel: Schöpfungsschwänke. Sankt Peter mit der Geiß

15. Kapitel: Verschiedene Sagen von Petrus, Paulus und Johannes

16. Kapitel: Jesu Leiden und Sterben

17. Kapitel: Sagen von Judas Ischarioth

18. Kapitel: Mariensagen

19. Kapitel: Sagen von Joseph

Nachträge

Quellenverzeichnis

Sachregister

 

Oskar Dähnhardt wurde 1870 als Sohn des Leipziger Richters Heinrich Dähnhardt in Kiel geboren. Er besuchte die Leipziger Nikolaischule. Er wurde Oberleutnant der Landwehr.[1] Bis 1894 studierte er Germanistik und klassische Philologie an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, der Universität Leipzig und der Universität Göttingen. Danach promovierte er sich zum Dr. phil.

 

Er machte sich unter anderem durch das Sammeln und Herausgeben von Märchen, Sagen und Volksgeschichten einen Namen. Angesichts seiner kurzen Lebenszeit hinterließ Dähnhardt ein beachtliche Anzahl von Veröffentlichungen. Auf der Internetseite der britischen Verlagsgruppe Pearson wird Dähnhardt als der einzige Deutsche und als einer von nur vier genannten führenden Erzählforschern des 19. Jahrhunderts aufgeführt.

 

Dähnhardt war von 1896 bis 1910 Lehrer an der Thomasschule zu Leipzig[3] und von 1910 bis 1915 Rektor der Nikolaischule in Leipzig.

 

Der Allgemeinheit ist aus Dähnhardts Textsammlungen vermutlich das Scherzgedicht Finster war’s, der Mond schien helle am bekanntesten. Der erste Nachweis für das Gedicht, dessen Autor unbekannt ist, findet sich in Dähnhardts Buch Volksthümliches aus dem Königreich Sachsen (1898), in dem er auf der Thomasschule gesammelte Texte veröffentlichte.

 

Er war Schriftführer im Verband Deutscher Vereine für Volkskunde.

 

Dähnhardt fiel 1915 in Flandern. Posthum wurde 1929 die Dähnhardtstraße (heute Anliegerstraße) im Leipziger Stadtteil Wahren nach dem Germanisten benannt.

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